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Willkommen beim KFSI

Komitee Erforschung kondensierter Materie mit nuklearen Sonden und Ionenstrahlen


Großgeräte    Verbundprojekte    Veranstaltungen   Publikationen   Förderperiode 2007-2010


Das KFSI Vertritt Forscher im Bereich Sonden und Ionenstrahlen im Rahmen der BMBF-Verbundforschung im Bereich kondensierte Materie. Das KFSI und die beiden weiteren Komitees KFN (Neutronenstreuung) und KFS (Synchrotronstreuung) entsenden je zwei Mitglieder in das KEKM (Komitee Erforschung kondensierter Materie) als oberstes Gremium und Ansprechpartner zum BMBF.

Was ist Forschung mit nuklearen Sonden und Ionenstrahlen ?

Bei dieser Methode zur Strukturuntersuchung werden radioaktive Atomkerne, Myonen, Positronen oder Ionen als Sonden in Materialien eingebracht und dann die Reaktion dieser Sonden auf die elektromagnetischen Felder gemessen, die im Inneren der Materialien herrschen, oder die Emission von Sekundärteilchen untersucht. Dazu wird vorwiegend die so genannte Hyperfeinwechselwirkung genutzt, die ein sensitiver Indikator für die Verhältnisse innerhalb des untersuchten Materials ist. Neben den Bereichen Festkörperphysik und Materialforschung wird die Untersuchungsmethode auch in den Bio- und Geowissenschaften, der Anthropologie, der Medizin und der Kunst eingesetzt.
Vom BMBF geförderte Anlagen für Experimente mit nuklearen Sonden und Ionenstrahlen sind das ISL am HMI in Berlin (bis 2006), die GSI in Darmstadt, das FZ Rossendorf bei Dresden und der FRM-II in München/Garching. Außerdem ist Deutschland für die Forschung mit radiaoktiven Sonden am Isotopenseparator ISOLDE im CERN beteiligt und unterstützt Forschungen mit Myonen am Paul Scherrer Institut (PSI) in der Schweiz.

Details zur Verbundforschung erhalten sie beim BMBF.

Übersichtsvortrag zur Vorbereitung der Förderperiode 2004-2007, Göttingen 2/2003: pdf-Datei zum herunterladen
Übersichtsvortrag zu Perspektiven der Forschung mit nuklearen Sonden, NUPAC-Workshop, CERN, 10/2005: pdf-Datei zum herunterladen

Förderperiode 2007 - 2010


Stand der derzeitigen Planungen:

Ausschreibung durch das BMBF voraussichtlich im Herbst 2006
Beginn der Förderperiode ist voraussichtlich Juli 2007


Für laufende Projekte mit Förderung bis März 2007 ist bei begründetem Bedarf eine Zwischenfinanzierung für den Zeitraum 4/2007 - 6/2007 eventuell möglich.

Bitte reichen Sie an den Sprecher des KFSI bis spätestens 15. März 2006 Projektskizzen ein !!


Um die zu erwartenden Vorschläge und potentiellen Anträge besser abschätzen und gegenüber dem BMBF vertreten zu können, veranstaltet das KFSI eine Umfrage. Alle Arbeitsgruppen, seien es Kooperationen oder Einzelforscher, die beabsichtigen in der nächsten BMBF-Förderperiode (01.07.2007-30.06.2010) einen Antrag zu stellen, werden nachdrücklich dazu aufgefordert, beim KFSI eine Absichtserklärung in Form einer formlosen etwa einseitigen Projektskizze bis spätestens zum 15. März 2006 beim Sprecher des KFSI einzureichen. Sprechen Sie sich hierzu bitte umgehend mit Ihren potentiellen Partnern in einem möglichen Kompetenzverbund ab. Alle Informationen werden natürlich vertraulich behandelt. Zwar ist diese Antragskizze für die eigentliche Antragstellung nicht bindend, aber sowohl der Ausschreibungstext als auch die Fördersumme (und damit die Berücksichtigungswahrscheinlichkeit der Anträge) können durch die Skizzen nachhaltig beeinflusst werden. Hieraus können Sie den Stellenwert der Antragskizzen ableiten. Für Rückfragen stehen Ihnen die Kollegen des KFSI selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Weiter Informationen zu den Projektskizzen finden Sie in diesem Dokument.

Mitglieder und, Vertreter im KFSI (gewählt am 6.10.2005)

Mitglieder:
Prof. Wolfgang Bolse, Stuttgart
Prof. Günther Dollinger, München
Prof. Hans Hofsäss, Göttingen
Dr. E. Mahnke, ISL HMI Berlin
Prof. Wener Wesch, Jena
Prof. Thomas Wichert, Saarbrücken
Vertreter:
Prof. Reinhard Krause-Rehberg, Halle
Dr. Reinhard Neumann, GSI Darmstadt
Dr. Christina Trautmann, GSI Darmstadt

Mitglieder im KEKM (bis 10.2005)

Prof. Hans Hofsäss, Uni Göttingen
Prof. Thomas Wichert, Uni Saarbrücken
Prof. Eberhard Umbach, Uni Würzburg (KFS), Vorsitzender
Prof. Helmut Dosch, MPI Metallforschung Stuttgart (KFS)
Prof. Thomas Brückel, FZ Jülich (KFN)
Prof. Helmut Schober, ILL (KFN)

Veranstaltungen


  • AKTUELL     AKTUELL    AKTUELLL


    SNI-2006: Deutsche Tagung für Forschung mit Synchrotronstrahlung, Neutronen und Ionen an Großgeräten

Termin und Ort:  4. - 6. Oktober 2006 an der Universität Hamburg
Ansprechpartner: Prof. Thomas Brückel, (Komitee Forschung mit Neutronen)
Lokale Organisation: Andreas Schreyer


Ausführliche Informationen auf der WEB-Seite der SNI 2006


  • ERASMUS Intensive Programme: "Ion Beam, photon and hyperfine methods in nano-structured materials".
    Termine und Orte:

    Lyon, 14. - 23. Mai 2006
    Zakopane, Mai 2007.

    Ansprechpartner: Dr. Reiner Vianden, Helmholtz - Institut für Strahlen- und Kernphysik der Universität Bonn,Nussallee 14 - 16,D - 53115 BONN,Germany

  • AKTUELL     AKTUELL    AKTUELLL


  • FSI-Treffen 2005

  • Do 6.10. und Fr. 7.10. 2005 in München , Universität der Bundeswehr München.

    Organisation: Prof. Dr. Günther Dollinger

  • Aktuelles Programm als pdf-Datei: PROGRAMM FSI-2005

  • Themen und Diskussionpunkte des Treffens :
    - Darstellung aktueller, wissenschaftlicher Arbeiten innerhalb des Verbundes FSI
    - Diskussion von zukünftigen, wissenschaftlichen Zielen innerhalb des FSI
    - Zukunft der Forschung mit hochenergetischen, schweren Ionen in Deutschland
    - Materialforschung mit Positronen an Großforschungsanlagen
    - Perspektiven der Forschung mit radioaktiven Sonden

    - Neuwahl des Komitees des FSI 


    Le Sénéquet, Blainville/Mer, Manche, Normandie, France

    2nd announcment als pdf-Datei

Die Schule soll allen Angehörigen grosser Forschungsorganisationen (CNRS und CEA in Frankreich, Max-Planck-, Helmholtz- und Leibniz-Gesellschaften in Deutschland) sowie Universitätsangehörigen offen stehen, die sich beruflich mit Ionenphysik beschäftigen oder zukünftig beschäftigen werden und sich einen Überblick über bestehende Kenntnisse und Methoden verschaffen wollen, um diese dann gezielt auf ihr Projekt im Bereich der Materialanalyse und Nanophysik anwenden zu können.


Thema: Die Physik der Wechselwirkung von schnellen Ionen mit anorganischer und organischer Materie war besonders seit der Entwicklung von Teilchenbeschleunigern ein wichtiger Motor technischen Forschritts. Besonders hervorzuheben sind hier z.B. zerstörungsfreie Materialanalyse und die weitverbreitete Anwendung von Implantationstechniken in der Halbleiterindustrie. Ziel der Sommerschule PIANO ist es, die bestehenden Kenntnisse über die Wechselwirkung von Ionen mit Materie im Hinblick auf ihre Anwendung in der Material- und Oberflächenanlyse und für neue Anwendungen besonders im Bereich der Nanotechnologie zu vermitteln. Hier sind die beiden Länder weltweit führend und verfügen mit den drei Beschleunigerlabors GSI Darmstadt, HMI-ISL Berlin und GANIL-CIRIL Caen über hervorragende Forschungszentren, die auch von Forschergruppen aus den Universitäten intensiv genutzt werden.



Publikationen




Großgeräte

Zu den vom BMBF geförderten Größgeräten zählen zur Zeit (siehe dazu WEB-Seiten des BMBF) :

ISL am HMI Berlin (bis 2006)
GSI-Darmstadt
FZ-Rossendorf, Ionenstrahllabor
ISOLDE, CERN, Genf
FRM-II, Positronenquellen

Die Schliessung des ISL ist für den Bereich des FSI ein gravierender Einschnitt, zumal nur ein geringer Teil der ISL-Aktivitäten an der GSI fortgeführt werden kann. Vor allem im Bereich der Ionenstrahlanalytik, den die GSI nicht abdecken kann,  wären verstärkte Aktivitäten  am FZR und am MLL Garching zu begrüßen. Das KFSI fordert daher für den Bereich Sonden und Ionen den Erhalt des Ionenstrahllabor  am FZR als Großgerät in der Verbundforschung (einschließlich der neuen Positronenquelle an ELBE) sowie die Offnung der Verbundförderung auch für das MLL Garching.

Die Myonenaktivitäten am PSI werden ab 2007 wohl nicht weiter gefördert.


Hahn-Meitner-Institut (HMI), Berlin

Forschungszentrum Rossendorf (FZR), Dresden

Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI), Darmstadt

CERN, Genf

FRM-II, Garching-München



Paul-Scherrer-Institut, Villigen Schweiz

  • PSI -  Fast and slow Myons   

Maier-Leibnitz-Laboratorium: Gemeinsames Beschleunigerlabor der TU-München und der LMU München, Garching



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